Vom Dach der Welt in den Bayerischen Wald: Wie ein zotteliges Hochgebirgsrind aus Zentralasien auch in unseren Breiten eine Zukunft findet – und was Thomas Blöchl aus Oberseilberg damit zu tun hat.
Das Yak (Bos grunniens) ist eines der faszinierendsten Rinder unseres Planeten. Seine ursprüngliche Heimat ist das Hochland von Zentralasien – das tibetische Plateau, die Regionen des Himalaya, des Karakorum, des Pamir und des Hindukusch, also jener gebirgige Korridor, der gemeinhin als das „Dach der Welt" bezeichnet wird. Wildyaks leben auf Höhen zwischen 4.000 und 6.000 Metern, und genau dort, wo anderen Rindern die Luft ausgeht – im wörtlichsten Sinne – fühlt sich das Yak zu Hause.